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Pressestimmen
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"
,das Äußere', sagt sie, bewegt
sehr wohl das Innere.' "
Aus
NEUE PRESSE (Hannover) 17. November 1997

" ,Ich möchte Psychologie und
Kunst zusammenbringen', sagt Birgit Jakobowsky.
Die 29jährige Hannoveranerin ist
Farb- und Stilberaterin - allerdings gehen
die Aktivitäten der Powerfrau über
die in diesem Metier üblichen Gepflogenheiten
hinaus ... Birgit Jakobowsky lehnt nicht
alle gängigen Praktiken ab. Auch
sie arbeitet mit der Einteilung ihrer
Kunden in Frühlings-, Sommer-, Herbst-
und Wintertypen, auch sie hat die Wand
mit den zahlreichen farbigen Tüchern
zum Antesten. Doch ist es ihr viel zu
wenig, den Ratsuchenden einfach
nur einen Farbpass aufzudrücken.'
Vielmehr lautet ihr Ziel, sozusagen
am Körper der Kunden zu malen, in
Abstimmung mit ihnen Form- und Farbakzente
zu setzen.' "
Aus
NEUE PRESSE (Hannover) 30.Juni 1997

" Ein Gespür für Stoffe,
Formen und Farben hatte sie schon als
Kleinkind: Da habe ich mal eine
rote Gardine mit weißen Cremetupfen
aus einer Penatendose verziert.' Jahre
später war ihr dann klar, daß
für sie nur ein kreativer Beruf in
Frage kam. ... Diese verschiedenen Talente
bringt sie in Ihrem Beruf ein: Als Stil-
und Farbberaterin zeigt sie in ihrem Atelier
in der List Männern und Frauen nicht
nur, wie sie sich vorteilhaft zurecht
machen, sondern auch, wie sie mit guter
Haltung und Kenntnissen der Körpersprache
selbstbewußter durchs Leben gehen
können."
Aus
NEUE PRESSE (Hannover) 17. November 1997

" Sie versucht dabei herauszufinden,
welches Bild jemand von sich selber hat,
welche Außenwirkung er anstrebt
und welches Fremdbild' er bei seinen
Kontakten hinterläßt. Es ist
nicht immer ganz einfach, einem Klienten
zu vermitteln, dass er eine andere Wirkung
hervorruft als er glaubt und möchte.
... (Sie) wird in Firmen wie Volkswagen
und Continental gebeten, berät Führungskräfte
von Banken, Versicherungen und gibt Ihre
Erfahrungen an Manager und Vertriebsleute
weiter. Wo eine eigene Identität
vom Auftreten und Erscheinungsbild angestrebt
oder gefordert wird - da sieht Birgit
Jakobowsky ihren Platz."
Aus
NOBILIS 01. April 2000

Bei
Banken sind Blümchen auf der Krawatte
tabu
Die Stilberaterin
Birgit Jakobowsky gibt Hinweise auf das
richtige Outfit
Von Jeans und T-Shirt bis Schlips
und Nadelstreifenanzug scheint in der
IT-Branche alles zu gehen. Was also
anziehen zum Bewerbungsgespräch,
damit man weder steif noch luschig dasteht?
Personaltrainerin und Imageberaterin
Birgit Jakobowsky aus Hannover ist seit
fünf Jahren bundesweit für
Wirtschaft und Verwaltung aktiv, verhilft
aber auch Privatpersonen zum richtigen
Auftritt bei wichtigen Terminen- wie
dem Bewerbungsgespräch.
cont@ct: Zu welcher Art Outfit
raten Sie jemandem, der oder die sich
im IT-Bereich bewirbt ?
Jakobowsky: Als allererstes
würde ich fragen: Wohin wollen
Sie denn? Es gibt ja die unterschiedlichsten
Bereiche in diesem Sektor. Wenn jemand
in den Programmierbereich will, würde
ich Ihm ein anderes Outfit empfehlen
als jemandem, der zwar auch im Hightech-Bereich
vorspricht, dabei aber einen großen
Konzern nach außen repräsentieren
will. Es kommt darauf an, welche Position
man anstrebt. Speziell in der IT-Branche
hat es eine Veränderung im Dress-Code
gegeben. Diejenigen, die hinter den
Kulissen programmieren, forschen und
entwickeln, dürfen mittlerweile
ein legeres Business- Outfit tragen.
cont@ct: Was heißt das
genau?
Jakobowsky: Das heißt
zunächst einmal für den Mann:
keine Krawatte mehr und das ist geradezu
revolutionär. Denn früher
gab es ein ganz festgelegtes Büroerscheinungsbild
für jeden, Anzug, Hemd, Krawatte.
Das hat sich verändert, aufgrund
eines Trends aus der amerikanischen
Hightech-Branche, wo die, sagen wir,
Computer-Freaks eine Kultkleidung vorgegeben
haben: zerbeulte Hose und Polohemd.
Dieser Trend etabliert sich mit Jahren
Verzögerung jetzt auch bei uns,
im inneren Bereich der IT-Branche. Aber
wirklich nur in dieser Branche, weil
es eine sehr junge Branche ist. Wenn
Sie in IT-Berufe in konservativen Bereichen
gehen, also Banken, Versicherungen oder
größeren Konzernen, ist das
überhaupt nicht der Fall. Und auch
in den jungen Unternehmen herrscht der
legere Stil nur intern. In dem Moment,
wo Sie nach außen gehen, in den
Vertrieb oder Verkauf, in die Repräsentation,
gilt wieder der traditionelle, strenge
Kodex, also Anzug, Hemd, Krawatte.
cont@ct: Ist dieser legere Business-
Stil bewerbungsgesprächsfähig?
Jakobowsky: Da wird es interessant.
Ich sage den Bewerbern immer: Sei dir
bewusst, wo du in deiner Karriere hin
willst. Das ist ein ganz entscheidener
Satz. Fürs Bewerbungsgespräch
sollte man sich so kleiden, wie man
und wo man am Ende seiner Karriere landen
will. Kleidung ist nach wie vor eine
der Botschaften, aus denen sich das
Gegenüber ein Bild macht:Was traue
ich dem zu? Kann ich mir ihn beim Kunden
vorstellen? Oder beim Entwickeln und
Forschen ? Da muss man für sich
klar abwägen: was ist eigentlich
mein Ziel hier in der Firma, wo sehe
ich meine Zukunft - danach muss ich
mich anziehen.
cont@ct: Kann das nicht dazu
führen, dass man für die konkrete
Position und Situation zu förmlich
erscheint ?
Jakobowsky: In diesen Gesprächen
wird man auch auf die Frage kommen:
was stellt Sie sich perspektivisch vor
? Wenn ich so erscheine, wie ich einmal
einsetzbar sein will dann ist das korrekt.
Es kommt noch eins hinzu: Wenn ich zu
lässig erscheine, besteht die Gefahr,
dass sich der gegenüber nicht ernst
genommen fühlt. Es fehlt dann die
Respekterweisung in der Situation -
ein Bewerbungsgespräch ist ja eine
der hochoffiziellsten Anlässe überhaupt,
auf derselben Ebene, wie Vorstandssitzungen,
und da ist das Signal wichtig: ich respektiere
das.
cont@ct: Heißt das also
für den Mann im Zweifelsfall immer
Anzug, Hemd, Krawatte
Jakobowsky: Es gibt durchaus
Mischformen. Das hochoffiziellste ist
der Dreiteiler, Anzug mit Weste, weißes
Hemd, Krawatte. Am anderen Ende steht
die Freizeitkleidung, und in der Mitte
etwas, das ich legere Business- Kleidung
nenne. Die ist heute gerade nötig
um switchen zu können zwischen
verschiedenen Bereichen, und trotzdem
nicht zu hoch und nicht zu tief im Niveau
zu liegen. So ist es möglich, ein
Überbleibsel aus dem alten Dreiteiler
zu nehmen, nämlich die Weste, und
in Kombination mit Jose, Pullover oder
Hemd zu tragen. Damit behält man
rudimentär ein Stück aus dem
hochoffiziellen Bereich, aber lockert
es auf. Oder man trägt ein Jacket
und darunter den Pullover. Die Krawatte
darf man mittlerweile im legeren Bereich
weglassen. Dazu trägt man Cord-Hose,
Kaki-Hose, aber keine Jeans. Die Jeans
gehören auch heute ausschließlich
in die Freizeitkleidung hinein, definitiv
nicht in den Büroalltag. In Amerika
ist sie übrigens auch völlig
verpönt im Büro.
cont@ct: Und wie sieht es bei
der Damenbekleidung aus?
Jakobowsky: Frauen haben mehr
Möglichkeiten. Das fängt im
hochoffiziellen Bereich mit dem Kostüm
oder Hosenanzug an, zu dem dann auch
die Bluse gehört - wobei ich die
persönlich offengestanden überhaupt
nicht mag. Ansonsten geht es bei Frauen
zum Beispiel um Rocklängen: So
super ein Mini aussieht muss der Rock
im Beruf doch mindestens die Hälfte
des Oberschenkels bedecken. Das kann
man auch auf den legeren Bereich übertragen.
Ansonsten können Frauen in dem
Bereich sehr frei kombinieren, Pullover
zu Rock oder Hose tragen. Nur bei Jeans
ist die Grenze.
cont@ct: Kann es
schaden, wenn man besser angezogen ist,
als die Situation verlangt ?
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Jakobowsky: Grundsätzlich:
wenn Sie etwas wollen, müssen Sie
besser angezogen sein, als die andere
Seite. Man sieht das an Verkäufern
- da repräsentiert die Kleidung
den Status des Produktes. um ein hochwertiges
Produkt zu verkaufen, ziehe ich mich
hochwertig an. Wenn ich dann sehe, dass
das Gefälle zu groß ist und
sich beide Seiten deswegen nicht annähren,
gibt's Tricks. Dann ziehe ich irgendwann,
wenn es geschickt ist, das Jackett aus,
um zu signalisieren: wir kommen auf
eine Ebene, ich möchte hier nicht
so erhöht erscheinen. So etwas
rate ich dann ganz gezielt, allerdings:
Ziehen Sie bitte nie die Krawatte aus!
cont@ct: Und wie sollte diese
Krawatte aussehen ?
Jakobowsky: Das kommt auch wieder
auf die Branche an. Bei Banken rate
ich zu klar strukturierten Krawatten,
weil klare Strukturen, wie Streifen
oder Karos für Zahlen und Fakten
stehen. Blümchen oder spielerische
Formen würden die Branche nicht
widerspiegeln. Im jungen IT-Bereich
dagegen greift man gerne zu Uni-Farben,
zur einfabigen Krawatte. Gedämpftes
Erscheinen wird bevorzugt, schwarz als
Grundfarbe - avantgardistischer Stil.
Man trägt gerne mal den teuren
Armani-Anzug und darunter ein T-Shirt.
Das würde ich in der Beratung ganz
individuell sehen: Was passt besser,
ist es das T-Shirt, oder doch Hemd und
Krawatte. Letzlich muss man individuell
vorgehen. Denn wenn Sie in einem Bewerbungsgespräch
sitzen und das Gefühl haben, Sie
sind kostümiert, wird das Gespräch
nicht gut verlaufen. Andererseits hilft
es gar nichts, bei der Bewerbung etwas
vorzutäuschen, was Sie hinterher
nicht erfüllen können. Es
geht im Prozess der Beratung auch darum,
herauszufinden, was Sie wollen, wie
Sie sich sehen und positionieren wollen,
wo Sie zu hause sind und sich dann entsprechend
zu outfitten. Das verhilft zu einem
selbstbewussten Auftitt. Wenn Sie etwas
vorspiegeln und es nicht halten, tun
Sie sich keinen Gefallen. Authentizität
ist das Schlüsselwort.
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Quelle:
cont@ct, Cebit 2001
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Persönlichkeitsberatungen
liegen im Trend
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- WZ:
"Wer sind Ihre Kunden? Welche
Personen nehmen eine Typberatung in
Anspruch?"
- Birgit
Jakobowsky: "Das geht querbeet:
Vom Auszubildenden über Ärzte,
ältere Damen bis hin zum Studenten,
die vor dem Sprung ins Bersufsleben
stehen und sich auch äußerlich
anpassen wollen."
- WZ:
"Wieso liegen solche Vorher-
Nachher - Beratungen momentan so im
Trend ? Die Branche boomt ja seit
Jahren"
- Jakobowsky:
"Es gibt zu viele Trends. Früher
gab es für jedes Jahrzehnt einen
bestimmten Stil - heute ist alles
erlaubt. Da sind viele Menschen verunsichert,
orientierungslos.
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Mit einer Typberatung
können sie wieder eine eigene Identität
schaf- fen, ohne ihre Individualität
zu verlieren.
- WZ:
"Was unterscheidet ihre Arbeit
von anderen Baratern ?
- Jakobowsky:
"Ich arbeite gerne mit Farben
und kann schnell erkennen, ob eine
Farbe einer Person steht, ob sie authentisch
mit ihr und Ihrem Stil ist. Farben
richtig sehen zu können ist eine
Bagabung und notwendiges Handwerkzeug
für meinen Job. Einen gewissen
Sinn für Ästhetik kann man
erlernen mit Farben muss man einfach
vertraut sein."
- WZ:
"Ihr Ansatz ist eher un- gewöhnlich:
Die Kunden er-
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warten in erster
Linie eine Farb- Haar- oder Kosmetikbehandlung,
Sie flechten aber in ihre Kompaktkurse
auch Elemente ihrer Theaterausbildung
und Erkenntnisse aus der Sozialpsychologie
mit ein. Wie gehen die Kursteilnehmer
damit um ?"
- Jakobowsky:
"Die meisten sind begeistert.
Für mich gehören nunmal
diese drei Komponenten zusammen. Farbe
und Stil sind das eine, doch die persönliche
Ausstrahlung ist noch wichtiger. Doch
ich biete auf Wunsch auch nur einzelne
Beratungen anangefangen von der Farbberatung
bis hin zum gemeinsamen Einkaufsbummel,
bei dem ich zeige, das guter, individueller
Geschmack nicht teuer sein muß."
Quelle:
Walsroder Zeitung, März 1999
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Machen
Sie was aus sich ?!
Frauen,
die beruflich erfolgreich sein wollen,
müssen Eindruck machen. Auch optisch.
Die eine hat's, die andere
weniger: ein anziehendes Äußeres,
ein selbstbewusstes Auftreten. Allen
Frauen Frauen, die glauben, in punkto
Attraktivität und Ausstrahlung
etwas zu kurz gekommen zu sein, macht
die Imageberaterin und Personaltrainerin
Birgit Jakobovsky Mut.
Eine eindrucksvolle Selbstdarstellung,
ohne die es im Beruf nicht mehr geht,
kann man lernen, betonst die 35-jährige
studierte Sozial- und Modepsychologin
in Ihrem Buch "Dressed for Success
- Wie Sie Ihren Typ wirkungsvoll in
Szene setzen" ( Eichborn-Verlag,
14.90 Euro).
Frau Jakobowsky, die
häufigste Frage, die Frauen stellen
lautet ja angeblich :"Was ziehe
ich an ? Ist das so ?
Tatsächlich stellen
Frauen diese Frage oft. Aus Verunsicherung.
Wenn Sie einkaufen gehen, finden Sie
eine Fülle an Kleidung vor, wissen
aber oftmals nicht genau, ob ihnen das,
was sie finden auch steht.
Weil sie nicht wissen,
ob das zu ihrem Typ passt? Oder haben
sie Angst, sie können sich zum
Beispiel die modische, supereng geschnittene
Hose von der Figur her nicht "leisten"?
Beides. Frauen fragen
sich zum einen, ob sie sich mit diesem
oder jenem Kleidungsstück wirklich
in Szene setzen. Und zum anderenlenken
sie den Blick auf Ihren Körper.
Ein Stück weit zu Recht. Man sollte
tatsächlich für sich herausfinden,
wie lang die Jacke sein darf, wenn zum
Beispiel der Rumpf länger ist,
als die Beine. Denn da gibt es Gesetzmäßigkeiten,
auf die man sich verlassen kann. Hier
geht es um die "Mathematik der
Stilkunde". Bleiben wir bei diesem
Beispiel: Wenn der Rumpf länger
ist, als die Beine, darf die Jacke nicht
noch länger sein, sonst werden
die Beine ja noch zusätzlich verdeckt
! Mein Ansatz ist dabei aber, das sie
Figur jeder Frau völlig in Ordnung
ist. Sie muss sich keiner Diät
unterziehen. Sondern Frauen sollten
schauen, wie sie sich und ihrer Figur
"wohl tun", indem sie zu Kleidungsstücken
greifen, die Ihnen dann auch gut stehen.
Sie leiten eine Farb-,
Stil-und Imageberatung in Hannover.
Jetzt kommt also eine Kundin zu Ihnen
und fragt Sie, wie sie sich denn künftig
kleiden soll. Wie gehen Sie vor ?
Ich schaue mir erst einmal
die Person ganz genau an. Jede Person
bringt natürliche "Auftrittsresourcen"
mit. Soll heißen: Körperhaltung,
Stimme, Sprachausdruck und Ausstrahlung.
Übrigens bin ich der Meinung, dass
jeder Mensch Ausstrahlung hat, es ist
nur die Frage, was für eine Form
von Ausstrahlung. Dan schaue ich, wie
diese verschiedenen Thematiken gelagert
sind. Etwa: Ist die Ausstrahlung mächtig
oder zurückgenommen ? Nimmt die
Person Raum ein oder macht sie sich
klein ? Und erst dann geht es in einem
zweiten Schritt in die äußere
Gestaltung , also Kleidung, Frisur oder
Brille. Wenn dann, um nur ein Beispiel
zu nennen, eineKundin sehr mächtige
Auftrittsmerkmale hat, empfehle ich
Ihr, das sie nicht noch in einem mächtigen
Outfit erscheint, etwa in einer starken
Farbe, wie Rot. In diesem Fall nehme
ich die Ausstrahlung zurück, in
anderen Fällen verstärke ich
sie. Das hängt aber auch von der
beruflichen Branche ab, in der sich
die Frau behaupten muss.
Sie sagen, Ausstrahlung
bringe man mit, sie sei von der Biografie
her bestimmt - und folglich schwer zu
ändern. Pech, wenn jemand eine
negative Ausstrahung hat ?
Es gibt Veränderungsmöglichkeiten.
Und verschiedene Nethoden dazu. Zum
Beispiel: Wenn ich von außen ansetze,
also gezielt an der Hülle etwas
verändere, kann sich das nach innen
auswirken. Vorausgesetzt, ich wähle
eine Hülle, mit der die betreffende
Person auch etwas anfangen kann.
In IhremBuch gehen
Sie auch auf Bewerbungssituationen ein.
Wenn eine Frau sich vor einer Runde
mit Männern und Frauen gut verkaufen
soll, empfehlen sie "eine gelungene
Mischung aus weiblichen, männlichen,
kindlichen und mütterlichen Auftrittsanteilen".
Etwas kompliziert, oder ?
Es geht in dieser Passage
vor allem darum, dass man sich bewusst
wird, dass man stärker auf sein
Publikum eingehen muss. Bei meinem Gegenüber
möchte ich doch was erreichen !
Ich erlebe es oft, dass wir mit uns
selbst so stark beschäftigt sind,
dass wir gar nicht sehen, was mit der
anderen Seite los ist.
"Männliche
Auftritte" sind in einer von Männern
dominierten Berufswelt sehr dienlich,
um um auf der Karriereleiter nach oben
zu klettern. Heißt das: Hosenanzug
statt Kostüm?
Man könnte es so
sagen. Aber nur, wenn die Frau nicht
noch überladen viele männliche
Auftrittsmerkmale mitbringt.
Welche Hauptsünden
in puncto Kleiderfrage beobachten Sie
denn bei berufstätigen Frauen?
Das Frauen in Deutschland
die Konfektionsgröße ein
bis zwei Nummern größer wählen,
als sie brauchen - und als ihnen dann
tatsächlich auch steht. Schade,
weil sie damit ihre Figur und ihre Weiblichkeit
verdecken.
Schätzen Frauen
sich häufig falsch ein ?
Sie finden vor allem schnell
Schwachstellen bei sich. Auf die Frag
in meinen Seminaren :"Welchen Teil
Ihres Körpers mögen Sie ?"
Was ich nicht mag, kann ich Ihnen sofort
nennen". Dann muss ich oftmals
sehr deutlich sagen :"Schauen Sie,
wo Ihre Stärken sind!"
Aber manchmal gibt
es doch tatsächlich Handicaps,
die der Karriere schaden.
Ich hatte mal eine Kundin,
bei Ihr waren in der Tat Gesichtszüge
verschoben. In diesem Fall, wenn der
Leidensdruck zu groß ist, sind
chirurgisch Eingriffe heute eine wunderbare
Möglichkeit. Aber prinzipiell bin
ich dagegen, chirurgisch irgendwelche
Puppengesichter zu erzeugen. Ich erlebe
Frauen, die eigenwillige Gesichtszüge
haben als sehr interessant.
Nennen Sie mal ein
Beispiel einer bekannten Persönlichkeit,
die, obwohl nicht mit Attraktivität
gesegent, das Beste aus Ihrem Typ macht.
Regine Hildebrandt, die
ehemalige Sozialministerin aus Brandenburg.
Sie lebt nicht mehr. Aber ich finde,
das war eine Frau, die nun ganz und
gar nicht mit Schönheit daher kam.
Aber sie war eine Frau, die durch Stärke
und Kraft einen besonderen Ausstrahlungstypus
verkörperte. Sie hat mich sehr
fasziniert.
(Interview: Bettina
Jehne)
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